Freiwillige Feuerwehr Markt Aindling

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Brandschutzerziehung in der Grundschule Aindling

Die Freiwillige Feuerwehr Aindling besuchte im Mai die Aindlinger Grundschule um den Kindern das Thema Brandschutz näher zu bringen. Zunächst wurden alle vier Klassen durch den 1. Kommandanten Andreas Ehleider im theoretischen Teil darüber informiert, welche Arten von Feuerwehren das es gibt. Welche Gefahren bei einem Feuer entstehen und wie sich die Kinder zu verhalten haben. Veranschaulicht wurde das Thema Rauchmelder mit einem sogenannten "Rauchhaus" der Kreisbrandinspektion. Hier konnte sogenannter Übungsrauch in einem Haus in Playmobilgröße erzeugt und verteilt werden. Die Kinder waren beeindruckt wie schnell sich Brandrauch in einer Wohnung oder Haus verteilen kann. Der Kommandant der Aindlinger Wehr hinterfragte, ob bei jedem der Kinder im Schlafraum ein Rauchmelder hängt, leider ist dies noch nicht bei allen Kindern der Fall. Er wies auf die gesetzliche Pflicht hin, dass seit 2017 in jedem Schlafraum sowie im Flur ein Rauchmelder hängen muss. Ein Infoflyer wurde den Kindern für die Eltern mitgegeben mit der Hoffnung, dass bald alle einen Rauchmelder im Kinderzimmer hängen haben. Für den praktischen Teil warteten bereits mehrere Feuerwehrler mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie dem First-Responderfahrzeug im Hof der Grundschule. Hier konnte alles genau unter die Lupe genommen werden. Fragen konnten hier sofort und anschaulich beantwortet werden. 

Zwei Vorführungen beeindrucken Schüler und Lehrer

In zwei Vorführungen wurde den Schülern und Lehrern die Wichtigkeit der Feuerwehr sowie das Wissen über Brandschutz näher gebracht.

Als erstes wurde eine sogenannte Fettexplosion vorgeführt.  
Eine Fettexplosion tritt auf, wenn fälschlicherweise versucht wird, einen Fettbrand mit Wasser oder stark wasserhaltigen Flüssigkeiten (Getränke etc.) zu löschen
Da brennendes Fett oder Öl bereits bei seiner Entzündung mehrere hundert Grad Celsius heiß und damit heißer als siedendes Wasser ist, verdampft zugegebenes Wasser schlagartig. Dadurch wird das brennende Fett mit dem Wasserdampf aus dem Behälter gerissen.
 
Im zweiten Teil wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Hof der Grundschule dargestellt. Die Retter der Aindlinger Feuerwehr zeigte den Kindern, wie eine verunfallte Person aus einem Fahrzeug gerettet wird. Die Kinder waren besonders bei dieser Übung sehr angespannt, krachte es doch mehrmals und auch Glas ging zu Bruch.
 
Nach gut 3 Stunden waren alle Fragen beantwortet, die Übungen beendet und alle hoffen, dass die Feuerwehr niemals zu ihnen zum Löschen kommen muss. 
 
Die Lehrkräfte sowie die Rektorin Frau Beck bedankte sich bei den Aindlinger Feuerwehrlern für die wichtige Arbeit und auch für das Engagement, sich einen Tag für die Brandschutzerziehung frei zu nehmen. 

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